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Bericht

Königsbrunn beendet die Negativserie

Mit 4:3 nach Verlängerung gewinnt der EHC Königsbrunn seine Heimpartie gegen die „Eispiraten“ des ESC Dorfen. Wie auch schon im Hinspiel machten es sich die Brunnenstädter unnötig schwer und hätten sich fast um die Früchte ihrer Bemühungen gebracht.

Dorfen reiste mit 14 Feldspielern an, hatte aber alle Leistungsträger mit an Bord. Königsbrunn startete mit 17 Feldspielern, wieder mit dabei waren die angeschlagenen Jakub Bitomsky und Julian Becher.

Der EHC agierte zunächst sehr verhalten in der Begegnung, was aber auch den vielen Umstellungen in den verschiedenen Reihen geschuldet war. So spielte Defensivspezialist Gustav Veisert mit Linus Voit und Tim Bullnheimer in der ersten Angriffsreihe. Bitomsky und Becher wurden zunächst nicht eingesetzt. Königsbrunn erarbeitete sich ein Chancenübergewicht und ließ nur wenig Gelegenheiten der Eispiraten zu. Auf das erste Tor mussten die Zuschauer aber lange warten, Doch in der 17. Spielminute traf dann Gustav Veisert n Überzahl zum 1:0 für den EHC. Nach Anspiel von Michael Rudolph netzte er mit einem harten und platzierten Schuss für die Brunnenstädter ein. Bis zur Drittelpause fielen keine weiteren Tore mehr.

Im Mitteldrittel hatte der EHC Probleme mit dem Spielaufbau, ließ aber auch kaum Chancen des Gegners zu. Zudem zeigte Königsbrunns Keeper Dominic Guran eine starke Partie und war ein sicherer Rückhalt seiner Mannschaft. Allerding fing sich der EHC nun mehr Strafzeiten. In der 30.Minute spielte dann Hayden Trupp mit der Dorfener Defensive Katz und Maus, ehe er quer zu Dominik Zimmermann passte und dieser dann zum 2:0 einschob. Nur zwei Minuten später durfte sich auch Max Petzold in die Scorerliste eintragen, nach Anspiel von Philipp Sander schlenzte er die schwarze Hartgummischeibe ins Eck zum 3:0. Doch danach lief bei Königsbrunn nichts mehr, innerhalb von sechs Minuten fingen sich die Brunnenstädter drei Treffer, ehe es dann mit dem 3:3 ein letztes Mal in die Pause ging.

Die Entscheidung musste nun im Schlussdrittel fallen. Doch der EHC war nun wieder im Spiel angekommen und erarbeitete sich Chancen. Ein weiterer Treffer wollte aber nicht fallen, den Gästen gelang aber auch nichts Zählbares, so dass es nach 60 Spielminuten immer noch 3:3 stand. Die Partie musste nun in Overtime entschieden werden. Beide Teams traten nochmals fünf Spielminuten mit jeweils drei Feldspielern an. Die Zuschauer mussten nicht lange auf den nächsten Treffer warten, nach 98 Spielsekunden traf David Farny nach Anspiel von Tim Bullnheimer zum 4:3 für den EHC. Damit war die Partie durch Sudden Death beendet

Königsbrunn holt sich verdient einen wichtigen Sieg und belohnt sich für die gezeigte Leistung. Allerdings hätten sechs Minuten Blackout fast alle Punkte gekostet, doch der EHC fand wieder zurück in die Begegnung. Am nächsten Wochenende stehen dann die letzten beiden Partien auf dem Programm, freitags ist Geretsried zu Gast im letzten Heimspiel.

EHC-Coach Sven Rampf war nach der Begegnung froh über den Sieg: „Ich bin heute mit der Leistung meiner Mannschaft sehr zufrieden, speziell mit den ersten 32 Spielminuten. Wir lagen mit 3:0 vorne und hatten das Spiel kontrolliert. Danach haben wir den Faden verloren und sind mit dem 3:3 in die Pause. Im letzten Abschnitt kamen wir wieder ganz gut ins Spiel zurück, haben uns Chancen erarbeitet und waren meiner Meinung nach die spielbestimmende Mannschaft. Kurz vor Schluss haben wir allerdings nochmal Glück gehabt, da hat uns Dominic Guran mit seinem Monster-Save in der Partie gehalten. In der Verlängerung habe ich mit zwei Reihen gespielt, weil ich unbedingt gewinnen wollte. Das ist uns auch gelungen, deswegen freue ich mich über den Sieg und zwei Punkte.“

Tore: 1:0 Veisert (Rudolph, Bitomsky) (17.), 2:0 Zimmermann (Trupp) (30.), 3:0 Petzold (Sander, Miettinen) (33.), 3:1 Vrba (Sodja, Franz) (33.), 3:2 Kirsch (Fischer, Sodja) (36.), 3:3 Susanj (Jäger, Franz) (39.), 4:3 Farny (Bullnheimer) (62. n.V.)

Strafminuten: EHC Königsbrunn 14 ESC Dorfen 12 Zuschauer: 167

David Farny trifft zum entscheidenden 4:3 für Königsbrunn.