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Bericht

Eine Niederlage zum Saisonauftakt

Mit 2:5 kassiert der EHC Königsbrunn gegen die Amberger „Wild Lions“ eine verdiente Niederlage im ersten Spiel der Bayernliga-Saison. Nach gutem Beginn verlor die junge Mannschaft die Konzentration und machte den Gegner mit leichtsinnigen Strafzeiten stark.

Der EHC startete zunächst druckvoll und kombinierte sich immer wieder schön in das gegnerische Drittel. Die Mannschaft agierte souverän und ging durch den Treffer von Tim Bullnheimer in der sechsten Minute verdient mit 1:0 in Führung. Auch danach waren die Königsbrunner am Drücker, ließen aber auch sehr gute Chancen liegen. In der 14. Minute überlistete dann Neuzugang Marek Rubner hinterrücks den Amberger Keeper mit einem Schuss, der dann von dessen Schoner ins Tor prallte. Die daraus resultierende 2:0 Führung war zu diesem Zeitpunkt hochverdient, die Gäste zeigten noch zu wenig. Bis Drittelende hätte Königsbrunn aber höher führen müssen, die Gelegenheiten dazu waren da.

Im Mittelabschnitt zeigte sich dann Amberg präsenter als zu Beginn, in der Pause hatte Gästecoach Dan Heilmann wohl die richtigen Worte gefunden. Eine Strafe der Königsbrunner und die sich daraus eröffnende Überzahlsituation konnten die Wild Lions nutzen und den erneut sehr starken Königsbrunner Keeper Darian Sommerfeld überwinden. Der Treffer in der 26. Spielminute zum 2:1 war schön herausgespielt und ein deutliches Warnsignal für den EHC. Drei Minuten später verfehlte Tim Bullnheimer nur knapp das Tor der Wild Lions, doch die Gäste hatten jetzt deutlich mehr Spielanteile. In der 32. Minute konnte der Königsbrunner Keeper noch einen Amberger Alleingang entschärfen, der EHC rettete jedoch die knappe und etwas glückliche Führung in die Pause.

Auch zu Beginn des letzten Drittels starteten die Gäste stark, doch Königsbrunn legte noch einmal einen Zahn zu. In der 46. Spielminute hätte der EHC einen Treffer erziele müssen, aber die Brunnenstädter verwerteten beste Möglichkeiten nicht. Zwei Minuten später hatte der EHC Überzahl und setzte Wild Lions mächtig unter Druck, doch die Mannschaft bleib zu harmlos im Abschluss. Wie man effektiv Überzahl spielt zeigten dann die Gäste, die in der 53. Minute gekonnt zum verdienten 2:2 Ausgleich einnetzten. Nur zwei Minuten danach traf Amberg erneut, wieder war eine Strafe der Königsbrunner eine willkommene Einladung, die die Gäste mit der 2:3 Führung dankend annahmen. Der EHC präsentierte sich kopflos und musste zwei Minuten vor Spielende erneut ein Überzahltor kassieren, mit dem 2:4 machte Amberg den Sack nun zu. Ein dummes Foul in der letzten Minute wurde gleich doppelt bestraft, zunächst mit der Spieldauer für Max Arnawa und dann noch dem fünften Überzahltreffer der Gäste. Am Ende stand es 2:5 für die cleveren Wild Lions.

Königsbrunn nahm sich nach starken Beginn selbst aus dem Spiel und überließ dann dem Gegner das Eis. Amberg nutzte eiskalt die gebotenen Chancen und reist verdient mit drei Punkten im Gepäck zurück in die Oberpfalz. Für den Königsbrunner Trainer bleibt noch viel Arbeit.

EHC-Coach Waldemar Dietrich war sehr unzufrieden mit der gezeigten Leistung: „Wir fingen im ersten Drittel sehr gut an, haben aber das 3:0 nicht geschossen. Danach produzierten wir im Mitteldrittel unnötige Strafzeiten und kassierten den Anschlusstreffer. In den letzten 20 Minuten hatten wir ganz gute Chancen , haben aber dann komplett den Faden verloren und vier weitere Treffer in Unterzahl kassiert. Es waren teilweise immer wieder die gleichen Fehler, die gemacht wurden. Hilft ja alles nichts, wir müssen nun nach vorne schauen. Der Kader hat doch Qualität, wir müssen halt nicht nur im ersten Drittel unser Potenzial abrufen, dann können wir so ein Spiel auch gewinnen.“

Tore: 1:0 Bullnheimer (Auger, Becher) (6.), 2:0 Rubner (Auger, Bullnheimer) (14.), 2:1 Köbele (Blackburn, Schmitt) (25.), 2:2 Köbele (Bocu) (53.), 2:3 Krieger (Roth) (55.), 2:4 Troglauer (Huber, Strobel) (58.), 2:5 Köbele (Blackburn) (60.)

Strafminuten: EHC Königsbrunn 18+5+SD ERSC Amberg 12 Zuschauer: 200

Dominic Auger war an beiden Königsbrunner Treffern beeiligt.
Chancen hatte der EHC vor allem im ersten Drittel, manchmal fehlte auch das Quäntchen Glück.
Patrick Weigant (beim Schuß im Vordergrund) machte gegen Amberg sein erstes Spiel für den EHC