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Bericht

EHC triumphiert auch im Rückspiel

Mit 4:1 gewinnt der EHC Königsbrunn gegen die „Sharks“ des ESC Kempten. Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung und dem fehlerfreien Darian Sommerfeld im Tor holen sich die Brunnenstädter nach einer sehr fair geführten Partie den verdienten Sieg gegen einen abschlussschwachen Gegner.

Der EHC musste die Reise ohne die Defensiv-Routiniers Dominic Auger, Alexander Strehler und Luka Gottwald antreten, die aufgrund von Verletzungen fehlten. Mit dabei war Neuzugang Daniil Fursa und der 21-jährige tschechische Tryout-Stürmer Marek Rubner,

Die Gastgeber legten gleich mächtig los und setzten sich sofort im Drittel der Königsbrunner fest. Kempten zeigte auf beeindruckende Art und Weise, wie viel Qualität in den ersten beiden Reihen steckte. Allerdings war es nur schön anzusehen, denn Kapital konnten die Gastgeber nicht aus der Druckphase schlagen. Königsbrunn war da wesentlich effektiver, gleich der erste Angriff, eingeleitet durch die gute Vorarbeit von Tim Bullnheimer und Luca Szegedin, war von Erfolg gekrönt. Max Arnawa netzte den Puck souverän zur 1:0 Führung für den EHC ein. Auch danach setzten die Königsbrunner immer wieder nach und erspielten sich einige Chancen. Die Gastgeber agierten mit viel Einsatz, trafen aber entweder am Tor vorbei oder direkt auf den hervorragend aufgelegten Königsbrunner Darian Sommerfeld. Mit der knappen 1:0 Führung ging es dann auch in die erste Pause.

Im mittleren Spielabschnitt erwischten die Gastgeber wieder den besseren Start und erarbeiteten sich viele Möglichkeiten, verpassten es aber weiterhin zu scoren. Auch während einer Strafzeit hielt die Königsbrunner Defensive zunächst dicht. Dann jedoch geriet der EHC, nachdem er einen Mann zu viel auf dem Eis hatte, erneut in Unterzahl. Nur Sekunden später musste nun auch der Königsbrunner Keeper ein erstes Mal hinter sich greifen. Bei dem Treffer war Sommerfeld aber chancenlos, ein abgefälschter Schuss sorgte für den Ausgleich. Dem EHC gelang nach vorne nur wenig und Kempten drückte weiter. Die Defensive der Brunnenstädter hielt aber auch ohne die drei fehlenden Verteidiger dicht, mit viel Einsatz wurde das Unentschieden in die letzte Pause gerettet.

In den letzten 20 Spielminuten wollte Kempten die Entscheidung erzwingen und den ersten Sieg der Vorbereitung einfahren. Im Abschluss blieben die Sharks aber weiterhin harmlos und wirkten mit fortschreitendem Spiel nicht mehr so spritzig. Acht Minuten vor Spielende hämmerte dann nach feiner Vorarbeit Königsbrunns Tryout Marek Rubner den Puck mit einem gewaltigen Schuss zum 2:1 ins Tor der Sharks. Der Treffer zeigte Wirkung, denn nur eine Minute später durfte sich auch Nico Baur in die Scorerliste eintragen. Nachdem er sträflich frei stand netzte er im dritten Anlauf zum 3:1 für den EHC ein. Bei Kempten war nun die Luft raus, Tim Bullnheimer sorgte mit dem schön herausgespielten 4:1 für den Endstand.

Königsbrunn gewinnt nach einer kämpferisch starken Leistung verdient gegen technisch starke Gastgeber, die an ihrer mangelhaften Chancenverwertung scheitern. Mit viel Einsatz wurden die Sharks am Ende niedergerungen, das intensive Sommertraining hat sich für den EHC bezahlt gemacht. Am Sonntag geht es nun nach Burgau zur Generalprobe gegen die Eisbären.

Max Arnawa, der das erste Königsbrunner Tor erzielte, nennt Gründe für den Sieg: „Wir haben uns in dieser Partie weiter gesteigert, gut gespielt und sind als eingeschworenes Team aufgetreten. Alle haben gekämpft, sind in die Ecken gegangen und spielten mehr Körper als das letzte Mal. Da ist allerdings noch Luft nach oben. Wir haben heute auch nicht den Kopf verloren so wie in den beiden ersten Vorbereitungsspielen, sondern nachgesetzt. Und wenn es auch mal nicht gelaufen ist, hat jeder weiter sein Bestes gegeben. Der Sieg war meiner Meinung nach verdient.“

Tore: 0:1 Arnawa (Bullnheimer, Szegedin) (5.), 1:1 Lucas (Rukajärvi, Schmidle) (32.), 1:2 Rubner (Bullnheimer, Becher) (52.), 1:3 Baur (Reuß, Bayer) (53.), 1:4 Bullnheimer (Sander, Rubner) (58.)

Strafminuten: ESC Kempten 4 EHC Königsbrunn 10 Zuschauer: 200

Ein Schlüssel zum Sieg war der unermüdliche Einsatz, die Spieler waren körperlich präsenter als in den Spielen zuvor.
Die Freude nach dem Treffer zum 1:0 war groß. (in weiss v.l.n.r. Tim Bullnheimer, Torschhütze Max Arnawa)
Der Puck zappelt im Netz, Nico Baur trifft zum 3:1.