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Bericht

Schafft der EHC die nächste Überraschung?

Auch an diesem Wochenende hat der EHC Königsbrunn nach dem Ausfall des Spiels gegen Bad Kissingen nur ein Spiel auf dem Plan. Am Freitag kommt es auswärts ab 19;30 Uhr zum Aufeinandertreffen mit den „Eishacklern“ des TSV Peißenberg.

Die Oberbayern belegen gerade den fünften Platz der Vorrunde und sind auf einem guten Weg, die Verzahnungsrunde mit der semiprofessionellen Oberliga zu erreichen. Bei sechs Punkten Abstand auf den undankbaren siebten Platz und fünf noch ausstehenden Partien kann sich der TSV nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen, ein Heimsieg gegen Königsbrunn ist da Pflicht. Im Hinspiel hatten die Eishackler auswärts das bessere Ende für sich, mit 7:4 besiegte Peißenberg hochverdient den EHC.

Zuletzt fehlte den Gastgebern aber die Konstanz, so wie auch Königsbrunn kassierte die Mannschaft gegen Geretsried eine deutliche 3:8 Heimniederlage. Danach folgte eine 3:6 Niederlage in Schongau, in Miesbach konnte Peißenberg dafür wieder einen Zähler holen. Am 8. Dezember folgte dann ein sehr deutlicher 6:2 Heimsieg gegen Waldkraiburg, zuletzt setzte es aber eine 3:4 Niederlage nach Penaltyschießen gegen Dorfen. Gegen Königsbrunn müssen unbedingt Zähler her, so wie im Hinspiel könnte der 26-jährige tschechische Center Lukáš Nováček den Unterschied ausmachen. Drei der sieben Treffer gegen Königsbrunn erzielte er höchstpersönlich, an drei weiteren Toren war er mit beteiligt. Mit 38 Punkten aus 20 Spielen führt er die interne Scorerliste an, dahinter folgt Florian Höfler mit 29 Punkten aus 19 Partien. Auch in der Breite ist Peißenberg sehr gut aufgestellt, wie schon das Hinspiel gezeigt hat. Der TSV präsentierte sich in Königsbrunn läuferisch stark und passgenau, am Freitag ist Peißenberg Favorit.

Zuletzt lief es allerdings gut für Königsbrunn. Die Neuzugänge haben sich gut integriert und zeigten starke Leistungen. Auch Anton Zimmer, der noch Trainingsrückstand hatte, erzielte zuletzt zwei Treffer. Nach den Auswärtssiegen gegen zwei Top-Teams folgte die gute Vorstellung zuhause gegen Landsberg. Allerdings schlug mal wieder das Verletzungspech zu, Elias Maier fehlt auf unbestimmte Zeit und wird in der Offensive fehlen. Aber auch einige andere Spieler aus dem Kader kämpfen mit kleineren Blessuren. Bis Freitag soll aber die Mannschaft wieder fit sein. Unter der Woche wurde trotzdem hart trainiert, die Spieler sind nach den Siegen hochmotiviert und möchten die Scharte vom Hinspiel auswetzen. Drei Punkte wären immens wichtig, denn momentan beträgt der Abstand auf den sechsten Tabellenplatz sieben Zähler. Aus eigener Kraft kann der EHC sein Ziel nicht erreichen und muss auf Ausrutscher der Konkurrenz aus Erding und Landsberg hoffen.

Königsbrunns dritter Vorstand Tim Bertele hofft auf einen Auswärtssieg: „Am Wochenende haben wir erneut nur ein Spiel. Wollen wir noch ein Wörtchen um Platz sechs mitreden, ist ein Sieg in Peißenberg schon fast Pflicht. Dazu benötigen wir ein wenig Schützenhilfe der anderen Vereine. Die Spieler machen uns momentan viel Freude und unterstützen uns auch außerhalb der Eisfläche. So sind wir ab Freitag auf dem Weihnachtsmarkt auf dem Rosenpark vertreten und verkaufen Glüh-Spritz, Hot Caipirinha sowie einen Weihnachtsschinken. Samstag und Sonntag übernehmen dann unsere Spieler den Verkauf, vielen Dank dafür!“

Auch die jungen Spieler bereiten gerade viel Freude, mit Mut, Können und Einsatz sorgen sie für ordentlich Unruhe (in der Bildmitte Maxi Hermann in schwarz und rechts Nico Baur)
Anton Zimmer erzielte zuletzt trotz seines Trainingsrückstands zwei Tore.
Selten hat man den EHC so Jubeln gesehen wie nach dem Spiel gegen Landsberg.