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Bericht

Niederlage gegen den Spitzenreiter

Mit 3:6 verliert der EHC Königsbrunn sein Heimspiel gegen starke „Wölfe“ aus Bad Kissingen. Dabei lieferten sich beide Mannschaften einen heißen Tanz auf dem Eis, am Ende hatten die Gäste nach einer schnellen und sehr fair geführten Partie die besseren Karten.

EHC-Coach Fabio Carciola hatte es vor dem Spiel einfach, denn Lukáš Hruzík meldete sich vor der Partie krank und nahm den Trainer die Wahl des zweiten Kontingentspielers ab. Somit durfte Hayden Trupp wieder im Sturm mitmischen, und auch Dominik Schönwetter war nach seiner Sperre wieder im Angriff dabei.

Dabei starteten die Königsbrunner ambitioniert in die Partie und versuchten ihr Spiel aufzuziehen. Bad Kissingen ließ den EHC zunächst gewähren und verteidigte clever. So waren hochkarätige Chancen auf beiden Seiten eher Mangelware, die Brunnenstädter hatten lange Zeit mehr vom Spiel. Nur selten ließen die Wölfe ihr Können bei gefährlichen Kontern aufblitzen. Doch knapp vier Minuten vor der Drittelpause hatte der EHC einen Blackout, denn bis Abpfiff netzten die Wölfe gleich dreimal aus. Alle drei Treffer bereitete Bad Kissingens 44-jähriger Spielertrainer  Mikhail Nemirovsky höchstpersönlich vor. Dem dritten Tor ging ein haarsträubender Wechselfehler der Königsbrunner voraus, die Gäste hatten alle Zeit der Welt um Königsbrunns Goalie Donatas Žukovas auszuspielen.

Im zweiten Spielabschnitt hatte sich der EHC viel vorgenommen und drängte auf den Anschlusstreffer. In der 23. Spielminute ließ Dominic Augers Treffer Hoffnung aufkommen. Und nur zwei Minuten später konnte Patrick Zimmermann in Überzahl zum 2:3 Anschlusstreffer einschießen. Königsbrunn war nun am Drücker, doch Bad Kissingens Coach Mikhail Nemirovsky nahm wohlweislich eine Auszeit und geigte seiner Mannschaft seine Meinung. Die klare Ansprache zeigte Wirkung, denn die Gäste waren wieder konzentriert und ließen kaum noch Chancen zu. Kurz vor der letzten Pause konterten die Wölfe den EHC gnadenlos aus und sorgten so für den 2:4 Pausenstand.

Auch im letzten Spielabschnitt zeigten sich die Gäste hellwach und erzielten nach nur zwei Minuten sogar noch das 2:5. Der EHC konnte zwar nach ebenfalls zwei Minuten durch den Überzahltreffer von Fabio Carciola ausgleichen, doch nur eine Minute später sorgte der herausragende Anton Seewald mit seinem Tor für das 3:6. Die Gäste ließen jetzt nichts mehr anbrennen und kontrollierten bis zum Abpfiff die Partie. Somit entführen die Wölfe hochverdient drei Punkte aus Königsbrunn, der EHC muss nun am Sonntag gegen Pegnitz punkten.

Die Gäste aus Unterfranken haben sich gegen den EHC als Spitzenmannschaft präsentiert und ihre individuelle Klasse gut genutzt. So stehen die Wölfe am Ende des neunten Spieltages zurecht als neuer Tabellenführer fest, da der bisherige Primus Füssen gegen Passau Federn lassen musste. Königsbrunn rutscht nun auf den achten Rang ab und muss in den nächsten Partien unbedingt wieder Boden gutmachen. Ansonsten droht der Absturz in die untere Tabellenregion und die Nicht-Teilnahme an der so attraktiven Verzahnungsrunde.

EHC-Coach Fabio Carciola war nach der Partie unzufrieden mit der gezeigten Leistung: „Wir haben ganz gut angefangen und waren im ersten Drittel mindestens auf Augenhöhe, doch die drei Tore vor der ersten Pause dürfen so einfach nicht fallen. Wir waren da unkonzentriert und haben dem Gegner drei Geschenke gemacht. Auch im zweiten Drittel haben wir kurz vor der Pause wieder einen blöden Fahler gemacht. Und im Schlussabschnitt hat das Bad Kissingen sehr clever gemacht und zurecht gewonnen.“

Tore: 0:1 Zimmer (Nemirovsky) (17.), 0:2 Zimmer (Nemirovsky) (19.), 0:3 Sewald (Nemirovsky) (20.), 1:3 Auger (Zimmermann, Hermann) (23.), 2:3 Zimmermann (Trupp) (25.), 2:4 Nold (Masel, Freibergs) (38.), 2:5 Zimmer (Seewald, Masel) (42.), 3:5 Carciola (Streicher, Neuber) (44.),  3:6 Seewald (Nemirovsky, Zimmer) (45.)

Strafminuten: EHC Königsbrunn 4   EC Bad Kissingen 8   Zuschauer: 300

Am Anfang war das Spiel noch ein Fight auf Augenhöhe

100%ige Chancen waren Mangelware (im Bild Hayden Trupp), die Gäste verteidigten clever.

Königsbrunn kam durch das Tor von Carciola zwar noch auf 3:5 heran, doch die Wölfe liessen bis zum Abpfiff nichts mehr anbrennen.

Gästecoach Mikhail Nemirovsky bereitete die ersten drei Treffer vor.