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Bericht

Härtetest gegen die Mammuts und zwei Neue

Am Sonntag steht für den EHC Königsbrunn ein erster Vergleich gegen einen direkten Ligakonkurrenten auf dem Programm. Ab 18 Uhr empfangen die Brunnenstädter die „Mammuts“ der EA Schongau. Zuvor präsentierten die Königsbrunner Verantwortlichen noch zwei Neuzugänge.

Das Derby gegen die Mammuts wird nach den Siegen gegen die Augsburger DNL und dem Stuttgarter Regionalligisten ein echter Prüfstein für die junge Mannschaft des EHC. In der Vorsaison traf Königsbrunn zweimal auf Schongau. In der Vorbereitung setzte es zunächst auswärts eine 2:4 Niederlage. Danach traten die Brunnenstädter in der Punkterunde erneut bei den Oberbayern an, doch auch beim zweiten Aufeinandertreffen hatten die Mammuts das bessere Ende für sich und schickten den EHC mit einer 0:3 Niederlage nach Hause. In dieser Spielzeit dürfte es nicht einfacher werden, denn die Schongauer Verantwortlichen konnten die Leistungsträger halten und haben den Kader punktuell verstärkt. Der 31jährige tschechische Kontingentspieler Jakub Mužík läuft schon seit 2018 bei den Mammuts auf und hat bisher in 57 Partien 68 Scorerpunkte erzielt. Die zweite Kontingentstelle besetzt der 35-jährige Slowake Roman Tománek, der bedingt durch die Coronapandemie in der Vorsaison als Neuzugang nur fünf Spiele absolvierte, sieben Scorerpunkte erzielte und schon früh seine Klasse zeigen konnte. In der Defensive verstärkte sich Schongau mit dem 23-jährigen Philipp Keil, der seit 2018 in der Oberliga spielte und für Memmingen und zuletzt Landsberg auflief. Vom Oberligisten EV Füssen wechselten Florian Höfler und Marius Klein in ihre Heimatstadt zurück und werden die Offensivabteilung der Mammuts noch breiter aufstellen. Durch die Kooperation mit dem EV Füssen wird auch der mit einer Förderlizenz ausgestattete 21-jährige Ondrej Zelenka Spielpraxis bei den Oberbayern sammeln.

EHC-Coach Andy Becher warnt davor, die Oberbayern auf die leichte Schulter zu nehmen: „Schongau ist ein schwer einzuschätzender Gegner. Die Mannschaft ist defensiv sehr stabil und kompakt. Offensiv haben sie einige erfahrene Spieler, die für sehr viel Torgefahr sorgen. Trotzdem bleibt es eine Vorbereitungspartie, wir werden wieder so wie in den bisherigen Partien mit vier Reihen agieren, um mit viel Tempo spielen zu können. Wir erwarten von unserem Team Laufbereitschaft und eine aktive Spielweise.“

Für den EHC werden auch zwei weitere Neuzugänge mit im Aufgebot stehen. In der Defensive können sich die beiden jungen Verteidiger Ron Bullnheimer und Michael Rudolph beweisen.

Der 19-jährige Ron Bullnheimer ist ein geradliniger Verteidiger und durchlief den Nachwuchs des AEV. Er spielte 2019/20 für die Seattle Totems in der amerikanischen WSHL und ist nun wieder mit seinem Bruder Tim in einer Mannschaft. Coach Becher schätzt die professionelle Einstellung des jungen Defensiv-Spezialisten: „Ron steht vor seiner ersten Saison im Seniorenbereich. Bisher macht er seine Sache sehr gut, obwohl er lange mit einer Verletzung zu kämpfen hatte. Bei uns kann er den nächsten Schritt machen, er weiß an was er arbeiten muss und kann sich selbst sehr gut einschätzen.“

Michael Rudolph ist gebürtiger Tscheche und erlernte den Eishockeysport bei seinem Heimatverein BK Mlada Boleslav. Der 20-jährige Verteidiger besitzt einen deutschen Pass und will nun neue Erfahrungen sammeln, der EHC Königsbrunn ist seine erste Station im Erwachsenenbereich. Das junge Talent soll für noch mehr Stabilität in der Defensive sorgen und passt genau in das Anforderungsprofil der Trainer. Andy Becher freut sich über den Neuzugang: „Michael wird uns in der Abwehr und den Spezialteams weiterhelfen. Uns freut auch riesig, dass er zwar die Möglichkeit hatte, sich bei einem Oberligisten zu zeigen, aber nach drei Trainingseinheiten mit der Mannschaft uns für die Saison zugesagt hat. Dazu passt er auch menschlich super ins Team.“

Jakub Bitomsky will auch gegen Schongau treffen.
Ron Bullnheimer (links) und Michael Rudolph (rechts) spielen beim EHC ihre erste Saison im Seniorenbereich.
Die beiden jungen Neuzugänge passen perfekt in das Konzept des Königsbrunner Trainer-Duos. (Links im Hintergrund Waldemar Dietrich, rechts Andy Becher)