shopping-bag 0
Produkte 0
Zwischensumme 0,00 
Warenkorb Zur Kasse

Bericht

Endspurt in der Qualifikationsrunde

An diesem Wochenende hat der EHC Königsbrunn zwei Spiele auf dem Programm. Freitags empfangen die Brunnenstädter ab 20 Uhr im letzten Heimspiel die „Mighty Dogs“ des ERV Schweinfurt. Sonntags geht die Reise für den EHC nach Oberbayern, ab 17:30 Uhr kommt es dann zum Aufeinandertreffen mit den „Eishacklern“ des TSV Peißenberg.

Am 24.01. traf der EHC zum letzten Mal auswärts auf Schweinfurt und holte nach einem 5:2 Sieg wichtige drei Punkte. Die Mighty Dogs hatten zu diesem Zeitpunkt keinen einzigen Zähler auf dem Konto, doch zuletzt zeigte die Mannschaft ein anderes Gesicht. Zuhause schlug der ERV die „Eispiraten“ aus Dorfen klar mit 6:1, danach folgte ein 5:4 Heimsieg gegen Geretsried. Letzten Sonntag wäre fast der dritte Sieg in Folge geglückt, erst im Penaltyschießen mussten sich die Mighty Dogs auswärts gegen Peißenberg mit 2:3 geschlagen geben. Freitags sollen nun weitere wichtige Punkte folgen, das Spiel gegen Königsbrunn hat für Schweinfurts Coach Zdenek Vanc absolute Priorität. Die Mannschaft soll unbedingt an die Leistung der letzten Spiele anknüpfen. Top-Scorer in der Qualifikationsrunde ist der 26-jährige Jan Kouba, der in acht Spielen elf Scorerpunkte erzielte. Gleich dahinter findet sich schon der 24-jährige Kanadier Jeff Murray, er hat nach sechs Partien zehn Punkte auf dem Konto. Gegen den EHC saß der quirlige Angreifer zuletzt noch auf der Bank. In der Breite ist Schweinfurt gut aufgestellt, allerdings konnte die Mannschaft bis vor Kurzem ihr Potenzial nicht abrufen. Die Mighty Dogs werden am Freitag aber mit viel Selbstbewusstsein auftreten und dem EHC einen Kampf auf Augenhöhe liefern.

Ende Januar war der TSV Peißenberg zu Gast in Königsbrunn und kassierte eine bittere 1:6 Niederlage gegen den EHC. Zuhause muss jetzt aber ein Sieg her, denn auch die Eishackler haben noch gute Chancen auf den zweiten Platz der Qualifikationsrunde. Nach zwei Niederlagen in Folge gegen Schongau und Pfaffenhofen folgte zuletzt der knappe Heimsieg gegen Schweinfurt. Top-Scorer der Eishackler ist der 24-jährige Stürmer Florian Höfler, in bisher acht absolvierten Partien konnte er schon 15 Scorerpunkte verbuchen. Auf der Nummer zwei folgt der 26-jährige Valentin Hörndl, der in zehn Partien sechsmal traf und genauso viele Tore auflegte. Wie auch Schweinfurt sind die Eishackler in der Breite gut aufgestellt, die Tagesform wird wohl entscheiden wer als Sieger vom Eis geht. Aufgrund der momentanen Abschlussschwäche der Brunnenstädter ist aber Peißenberg favorisiert.

Der EHC Königsbrunn hatte zuletzt in der Qualifikationsrunde gegen Geretsried auswärts zwei Punkte liegen lassen. Nach anfänglicher 4:1 Führung verloren die Brunnenstädter in der Overtime mit 4:5. Trainer Waldemar Dietrich haderte mit der Schiedsrichterleistung, die seiner Meinung nach das Spiel zugunsten des Gegners gedreht hatte. Am Freitag will der EHC wichtige Zähler holen, um die Mighty Dogs weiterhin auf Abstand zu halten. Allerdings muss der Trainer weiterhin auf den Einsatz von Leistungsträger Maxi Hermann verzichten, der noch verletzt ist. Ebenfalls fehlen wird Alexander Strehler, der immer noch an einer hartnäckigen Verletzung laboriert. Ob Max Arnawa bis Freitag wieder mit im Kader steht ist unklar, auch er fehlte noch im ersten Training. Für Königsbrunn gilt es nun, an der mangelhaften Torausbeute der letzten Partien zu arbeiten und den Kopf wieder frei zu bekommen.

Königsbrunns dritter Vorstand Tim Bertele hofft aufgrund der Bedeutsamkeit der Partie auf viele Zuschauer: „Momentan ist der bei der aktuellen Tabellensituation theoretisch sowohl der Kampf um den Aufstieg als auch um den Abstieg drin. Die Mannschaft hatte zuletzt alles gegeben, wurde aber auch wegen zweier irregulärer Tore um den Sieg gebracht. Umso mehr braucht sie genau jetzt die lautstarke Unterstützung der Fans, damit wir auch weiterhin nichts mit der Abstiegsrunde zu tun haben. Am Freitag gilt es drei Punkte einzufahren und ein klares Signal an die Konkurrenz zu senden.“

Hayden Trupp war zuletzt an allen Königsbrunner Treffern auf dem Eis beteiligt, zwei Tore gingen auf sein Konto.
Gegen Schweinfurt will der EHC wieder einen Sieg feiern (Mittig in schwarz: Nico Baur)
Bei Jakub Šrámek herrscht momentan Ladehemmung, in den beiden letzten Spielen konnte er keinen einzigen Scorerpunkt verbuchen. Zuletzt traf er gegen Schongau.