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Bericht

Den Löwen den Zahn gezogen

Mit dem deutlichen 7:2 Heimsieg gegen die Amberger „Wild Lions“ ist der EHC Königsbrunn weiter auf Kurs Bayernliga und stürzt damit die Gäste ins Tal der Tränen. Dabei ließen die Brunnenstädter mit sehenswertem Eishockey von Anfang an nichts anbrennen und dominierten die unnötig hart geführte Partie.

Der EHC musste das Spiel ohne den Defensivspezialisten Josef Barnsteiner antreten, doch auch die Gäste hatten mit Ausfällen zu kämpfen. So traten die Oberpfälzer verletzungsbedingt mit ihrem 17-jährigen Nachwuchstormann Florian Hüttner an, der eigentlich nur die Nummer vier im Team ist. Wie der EHC waren auch die Gäste zum Siegen verdammt, doch den besseren Start erwischte Königsbrunn. Nach gerade mal drei Minuten stand es schon dank zweier Treffer durch Jeff Szwez und Hayden Trupp 2:0. Die Wild Lions ließen den Brunnenstädtern zu viel Platz und hatten arge Probleme mit den aggressiven Vorstößen der Königsbrunner. Der EHC agierte konzentriert aus einer gesicherten Defensive heraus und dominierte das Spiel deutlich. In der 15. Spielminute schlenzte dann Chad Trupp den Puck am Gästegoalie vorbei und sorgte für den wohlverdienten 3:0 Pausenstand.

Gleich nach Wiederanpfiff konnten die Gäste auf 3:1 verkürzen und hatten danach gleich gute Chancen wieder in die Partie zu kommen. Denn gegen den EHC setzte es ab der 24. Strafminute Strafzeiten, die Wild Lions konnten teilweise in doppelter Überzahl ihr Powerplay aufziehen. Doch Amberg war zu schwach im Abschluss und verpasste es weitere Treffer zu erzielen. Bis zur 34. Spielminute kassierte Königsbrunn insgesamt sechs Strafzeiten. Der EHC verteidigte aber aufopferungsvoll und konterte dann sogar in Unterzahl die Gäste aus, Matthias Forster schoss auf Vorlage von Patrick Zimmermann zur 4:1 Führung ein. Bis Drittelende fielen dann aber keine weiteren Treffer mehr.

Nach dem Pausentee starteten die Gäste ihre Schlussoffensive, doch Tore machte nur der EHC. Jeffrey Szwez erhöhte mit seinem zweiten Treffer auf 5:1, und auch Hayden Trupp hatte noch einen Pfeil im Köcher. Mit seinem Treffer in der 51. Spielminute zum 6:1 traf auch er zum zweiten Mal. Die Gäste konnten dann zwar nur eine Minute später ausgleichen, aber spätestens mit dem 7:2 drei Minuten vor Spielende war die Messe nun gelesen. Dabei setzte Hayden Trupp seinen Bruder Chad in Szene, der mit seinem sehenswerten Treffer für den Schlusspunkt sorgte. Nach 60 Spielminuten gewinnt Königsbrunn hochverdient gegen die Wild Lions, in den letzten beiden Spielminuten feierten die begeisterten Fans mit Standing Ovations ihre Mannschaft.

Mit den sechs Punkten vom Wochenende ist der EHC voll im Soll und kann mit einem Sieg am nächsten Sonntag den Aufstieg möglich machen. Doch die Luft an der Tabellenspitze ist dünn. Falls Bad Kissingen und Schweinfurt am Freitag die Nachholpartien gewinnen sollten, wären die erst vier Mannschaften nach 18 Spieltagen gerade mal einen Punkt auseinander. Für Amberg ist das Thema Aufstieg aber nun endgültig durch, die Oberpfälzer können nun mit der Landesliga planen.

EHC-Coach Fabio Carciola ist froh über den so wichtigen Heimsieg: „Wir waren von Anfang an die klar bessere Mannschaft und haben das Spiel zurecht gewonnen. Leider haben wir uns zeitweise dem Niveau der Gäste angepasst, hatten aber Markus Kring im Tor und in allen Drittel gutes Eishockey gespielt. Der Sieg geht voll in Ordnung, nun müssen wir noch das letzte Spiel gewinnen und dürfen die Konzentration nicht verlieren.“

Tore: 1:0 Szewz (2.), 2:0 H. Trupp (Fettinger, P. Zimmermann) (3.), 3:0 C. Trupp (D. Zimmermann) (15.), 3:1 Hampl (Köbele, Bartels) (21.), 4:1 Forster (P. Zimmermann) (34.), 5:1 Szwez (Forster, Carciola) (44.), 6:1 H. Trupp (51.), 6:2 Köbele (52.), 7:2 C. Trupp (H. Trupp) (57.)

Strafminuten:  EHC Königsbrunn 30   ERSC Amberg 28+10   Zuschauer: 452

Chad Trupp schlenzt den Puck am Goalie zum 3:1 vorbei und zeigt weiterhin eine aufsteigende Form.

Aus spitzem Winkel zieht Jeff Szwez einfach mal ab und trifft zum 1:0

Immer wieder kam es zu kleineren Rageleien, am Ende verteilten die Referees insgesamt 68 Strafminuten.

In Unterzahl erzielt Matthias Forster das 4:1