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Bericht

Niederlage gegen starke Gäste

Der EHC Königsbrunn verliert sein erstes Punktspiel gegen den EHC Klostersee mit 1:4. Dabei erwiesen sich die Gäste aus Grafing als der erwartet schwere Gegner und zeigten sich vor allem im Überzahlspiel als gnadenlose Vollstrecker.

Königsbrunn konnte bis auf Nico Baur mit komplettem Kader antreten, beim Gegner fehlten die beiden Quinlan-Brüder.

Klostersee begann stark und mit viel Zug zum Tor, scheiterte aber spätestens beim gut aufgelegten Königsbrunner Goalie Žukovas. Die Gäste präsentierten sich wie erwartet als eingespielte Mannschaft und bestimmten die ersten Spielminuten. Ein erstes Überzahlspiel konnte Klostersee gleich ausnutzen, die verdiente 0:1 Führung fiel in der achten Spielminute. Doch Königsbrunn wollte da auch noch ein Wörtchen mitreden, nach einem schnellen Konter konnte Julian Becher nur drei Minuten später den Ausgleich erzielen. Dieser Treffer gab Auftrieb, denn nun erspielte sich auch die Mannschaft um die beiden Trainer Waldemar Dietrich und Andy Becher einige Chancen. Kurz vor der Drittelpause musste dann ausgerechnet der Königsbrunner Kapitän Alexander Strehler frühzeitig zum Duschen gehen, nach einer Rangelei vor dem Tor ahndete der Schiedsrichter seine Aktion mit einer 5 Minuten Strafe, dazu setzte es noch eine Spieldauer-Strafe. Bis Drittelende fielen aber keine Treffer mehr.

Auch im mittleren Drittel zeigten die Gäste ihre Cleverness, in Überzahl legte die starke erste Reihe der Grafinger ein weiteres Tor nach und sorgte in der 23. Spielminute für die erneute Führung. Königsbrunn blieb zu harmlos im Abschluss, kassierte aber weiter Strafen. Die Gäste präsentierten sich weiter eiskalt und trafen mit ihrer Paradereihe ein weiteres Mal zum 1:3. Mit diesem Ergebnis ging es dann ein letztes Mal in die Kabinen.

In den letzten 20 Spielminuten verwalteten die Grafinger ihre Führung, Königsbrunn zeigte zwar viel Einsatz, konnte aber nicht mehr nachlegen. Kurz vor Ende der Partie nahm das Trainerteam der Brunnenstädter Goalie Žukovas zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis, doch nach einem Scheibenverlust landete der Puck erneut im leeren Tor der Gastgeber. Mit dem 1:4 war die Partie jetzt endgültig entschieden.

Die Brunnenstädter verlieren zurecht gegen einen eingespielten Gegner, der clever agierte und in Überzahl nur schwer zu verteidigen war. Vor allem die bärenstarke erste Reihe mit dem kanadischen Neuzugang Lynnden Pastachak wird den Grafinger Fans noch viel Freude bereiten. Der EHC Königsbrunn zeigte gewiss kein schlechtes Spiel, war aber vor dem gegnerischen Tor zu harmlos in Abschluss. Bester Spieler auf Seiten der Königsbrunner war Goalie Donatas Žukovas, der trotz Trainingsrückstand eine starke Leistung zeigte und auch in kritischen Situationen ein sicherer Rückhalt für sein Team war.

Königsbrunns Coach Andy Becher nennt Ursachen für die Niederlage gegen Klostersee: „Wir sind in das erste Drittel nicht so gut gestartet, wie wir wollten. Läuferisch hatten wir schon die Geschwindigkeit für das Spiel, waren aber zu weit weg vom scheibenführenden Spieler, um ihn zu unterstützen. Wir haben zu viele Eins zu Eins Situationen gesucht, sind nicht in die freien Räume gekommen. Einige Entscheidungen des Schiedsrichters kann ich nicht nachvollziehen. Heute hat es in den Special Teams nicht so funktioniert, unser Überzahlspiel war bisher eigentlich ganz gut. Wir wussten, dass wir Fünf gegen Fünf gut mitspielen können, wenn wir laufbereit sind. Am Ende haben wir nochmal alles probiert und müssen unter der Woche noch an einigen Kleinigkeiten arbeiten. Der nächste Gegner ist Schweinfurt, da müssen wir uns läuferisch genauso reinhängen, wie heute.“

Tore: 0:1 Kaefer (Pastachak, Kischer) (8.), 1:1 Becher (Trupp, Rauh) (11.), 1:2 Pastachak (Kischer, Hördt) (23.), 1:3 Hördt (Pastachak, Kischer) (34.), 1:4 Engel (Kritzenberger, Kischer) (60. Empty Net Goal)

Strafminuten: EHC Königsbrunn 12+5+20 EHC Klostersee 14 Zuschauer: 342

Auch Gästegoalie Hähl zeigte eine starke Partie und war kaum zu überwinden.
Klostersees bärenstarker Neuzugang Pastachak erzielte ein Tor und bereitete zwei weitere vor.
Der Königsbrunner Kapitän Alexander Strehler musste nach einer eher harmlosen Rangelei frühzeitig vom Eis und wird gegen Schweinfurt fehlen.